Stoiber: "Wenn es überall so wäre wie in Bayern, hätten wir überhaupt keine Probleme. Nur, meine Damen und Herren, wir haben leider nicht überall so kluge Bevölkerungsteile wie in Bayern. [] Aber ich betone noch einmal: Ich will nicht, dass noch einmal im Osten die Wahl entschieden wird." (Rede in Schwandorf/Opf., 10.8.05, Quelle: Bayerischer Rundfunk)
Stoiber, an die neuen Bundesländer gerichtet: "Ja seid Ihr denn verrückt geworden? Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber." (Rede in Deggendorf, 14.8.2005, Quelle: Spiegel Online)
Stoiber: "Aber ich akzeptiere es nicht, dass letzten Endes erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird, meine sehr verehrten Damen und Herren. [] Aber es darf nicht sein, und das ist der Appell auch an alle Vernünftigen - es darf nicht sein, dass letztlich die Frustrierten über das Schicksal Deutschlands bestimmen." (Rede in Argenbühl, 4.8.2005, Quelle: dpa)
Stoiber: "Die CDU muss jetzt klären, wie sie die jährlich 40 Milliarden Euro Sozialausgleich in ihrem Modell [Kopfpauschale] finanzieren kann. Da gibt es Zweifel." (Focus, 04.10.2004)
Stoiber: "Ich werde eher Trainer von FC Bayern München als Kanzlerkandidat der Union." (Frankfurter Neue Presse, 15.06.1999)
Stoiber: "Demnächst wird die Gleichstellungsrichtlinie erzwingen, daß der nächste Bundeskanzler eine Frau wird." (Die Zeit, 20.01.2000)
Stoiber: "Wir wollen nicht, dass sich hier Lebensformen etablieren, die nicht deutsch sind - wo man nicht unsere Bräuche pflegt." (Stern, 2/1999)
Söder: "Nichts integriert in der CSU so sehr, wie wenn’s gegen die CDU geht" (taz, 27.08.1997)
Söder: "Eine Mehrwertsteuererhöhung wäre Gift für die Konjunktur." (Münchner Merkur, 04.06.2004)
Wiesheu sinngemäß: "in dem umstrittenen Umweltpapier stehe viel albernes und dummes Zeug." Dieser Kritik hielt Josef Göppel, der Vorsitzende des CSU-Umweltausschusses, entgegen: "Wir haben nur reingeschrieben, was auch der Kanzlerkandidat Stoiber in seinem Wahlkampf zur Umweltpolitik gesagt hat."(Süddeutsche Zeitung, 26.03.2003)
Beckstein: "Es gibt drei Gemeinsamkeiten zwischen einem Storch und einem Preußen: grosser Schnabel, kleines Hirn und der Drang nach Süden." (Die Zeit, Nr.31/1997)
Stoiber sinngemäß: "die Union werde es schwer haben, mit einer ostdeutschen Protestantin und einem Junggesellen aus Bonn das bürgerliche Lager zu erreichen." Stoiber meldete Zweifel an, ob Merkel und Westerwelle "das richtige Duo" für die nächsten Bundestagswahlen seien." "Die können Schröder und Fischer nicht das Wasser reichen" (Münchner Merkur, 2.8.2004)